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Else Boyen, Malerin Kurze Geschichte über Kallmünz |
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Charakteristisches
Merkmal ist der Schloßberg, der mit einer Höhe von 433 Metern über dem
Meeresspiegel schroff aus der Mitte des malerischen Marktfleckens emporragt und
die Ruine einer frühgotischen Burganlage (erstmals 1504, letztmals 1641 zerstört)
trägt. Der Ort liegt im Mündungswinkel zwischen den einst für die Oberpfalz
wichtigen Flusstälern der Naab und der Vils. Auswiesen und ausgedehnte Wälder
stehen zur hier beginnenden Juralandschaft in reizvollem Kontrast. |
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1505 wurde „Callmuntz“ als Stadt erwähnt. Möglicherweise war die Gewährung der Stadtrechte die Belohnung für die tapfere Verteidigung der Burg gegen pfalzgräfische und böhmische Söldner im Jahr zuvor. Gute hundert Jahre später ist der Ort „Calmunz“ jedoch wieder ein Markt und versank in wirtschaftliche und politische Bedeutungslosigkeit. Der Ort machte erst Anfang des 20. Jahrhunderts wieder von sich reden, als eine Reihe namhafter Künstler wie Palmié, Kandinsky und Münter ihn wieder entdeckten und sich hier zum Malen aufhielten. 2830 Einwohner wurden 6.99 Registriert |